Gentechnik:

keine Gentechnik in unserer Nahrung!

 

 

Der Das Gentechnik-Gesetz wurde von der Großen Koalition beschlossen.


grundsätzliche Argumente gegen die Anwendung der Gentechnik in der Landwirtschaft

* GVO = Gentechnisch veränderte Organismen


 

weitere Argumente gegen Gentechnik in der Landwirtschaft

Die Anwendung der Gentechnik ist keine normale Züchtung

Die Artgrenzen werden überschritten!

Beispiele:


Die Gentechnik ist eine Fortsetzung der industrialisierten Massentierhaltung. Die Tiere und Nutzpflanzen werden noch weiter an die Massenproduktion angepaßt und auf produktionswichtige Merkmale reduziert. Die Artenvielfalt geht weltweit zurück, wenn die Standardisierung der Sorten in der Landwirtschaft zunimmt. Bei einer Monokultur werden sich die Schädlinge noch stärker verbreiten. Die Folge sind Hungersnöte!

Besonders ökologisch sensible Gebiete und gentechnikfreie Regionen müssen umfassend geschützt werden.


Die Gentechniker wissen oft nicht, an welcher Stelle ein fremdes Zusatz-Gen in das Erbut eingebaut wird. Es können auch abgeschaltete Gene unabsichtlich wieder aktiviert werden. Es können auch neue allegene oder giftige Stoffe entstehen. Es ist technisch unmöglich die genverändert erzeugten Stoffe vollständig zu reinigen. Kleinste Reste der genveränderten Erbsubstanz bleiben enthalten. Das allergene Potential eines gentechnisch erzeugten Enzyms läßt sich nicht vollständig vorhersagen.


Die Genveränderung ist in allen Zellen der genveränderten Pflanze wirksam. Es werden also überall diese Stoffe erzeugt. Sie treten in sehr viel höherer Konzentration auf, als in den Organismen, von denen ursprünglich diese Gensequenz stammt.


Jede Produktionsanlage mit genveränderten Organismen muß gereinigt werden. Diese Abwässer kommen in die Natur.


Viele kleine Bauern gehen Pleite, weil sie doppelt ausgebeutet werden. Von den Saatgutzüchtern und den Agrochemieherstellern.

Die Patente auf Pflanzen und Tiere sollen die Bauern zu zusätzlichen Abgaben zwingen. Mit Terminatorsaatgut läßt sich jeder Widerstand in der dritten Welt brechen.


Die Haftung für die Folgen der Gentechnik ist ungeklärt. Das heißt, wenn die Pollen von einer gentechnisch veränderten Pflanze zu einem Biobauern übertragen werden, kann dieser Pleite machen. Oder haftet der Bauer mit dem Genfeld?


Ziel der Gentechnikforscher ist, von der EU sich Subventionen zu erschleichen.


Die Zunahme des Pestizideinsatzes durch Gentechnik ist nachgewiesen, obwohl die Herstellen behaupten, daß der Pestizideinsatz zurückgehen soll.


Die Möglichkeit, Pflanzen auch verstärkt für den Energiebereich einzusetzen oder Pflanzen unter ungünstigen klimatischen Bedingungen zum wachsen zu bringen wird immer wieder angepriesen. Dies ist unnötig, wenn der Umweltschutz stärker beachtet würde. Die Gentechnik ist kein Ersatz für den Klimaschutz.


unsere Forderung:

Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft, für den Erhalt der Wahlfreiheit der Verbraucherinnen und Verbraucher

 


Bienengefährdung

Das Bt-Toxin kann über den Bt-Mais in höhere Nahrungskettenglieder bis zum Menschen gelangen.

Bei 41 % der Insekten wurde eine Schädigung des Überlebens, der Entwicklungszeit, der Lebensdauer und die Reproduktion nach der Einwirkung von Bt gemessen. Davon sind auch die Nutzinsekten, also auch Bienen betroffen.

Das aus dem Bodenbakterium Bacillus thuringiensis (Bt) stammende cry1Ab Gen führt zur Bildung des Cry1Ab-Toxins in der Pflanze und soll der Abwehr des Schädlings Maiszünsler dienen.

Im Darm der Insekten wird das Gift unter dem Einfluß von Bakterien so umgewandelt, daß es die Darmwand der Insekten zerstört. Bienen sind als Pollensammler den in Pollen gebildeten Bt-Toxinen ausgesetzt. So zeigten mit Bt-Pollen gefütterte Bienen eine höhere Empfindlichkeit gegen Parasiten.


Trotzdem wurde der Anbau von Bt-Mais nicht verboten. Auch ein Monitoring, wie es die EU vorschreibt, wird vom zuständigen Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) abgelehnt. Stattdessen traten zwei leitende Beamte der Abteilung Gentechnik im BVL (Leiter der Abteilung Gentechnik im BVL, Professor Buhk, sowie dessen Stellvertreter, Dr. Bartsch), in Werbefilmen für die Agro-Gentechnik ein. Dr. Bartsch trat u.a. auch für von öffentlicher Hand finanzierten Terminator-Pflanzen ein.

 

Autor: U. Brehme